Sexualtherapie und Beziehungstherapie für Einzelpersonen und Menschen in allen Beziehungsformen.
Sexocorporel
Sexualität wird für viele Menschen dann zum Thema, wenn etwas fehlt oder sich verändert hat. Wenn Lust fehlt, Druck entsteht oder sich Unsicherheit zeigt. Gleichzeitig kann Sexualtherapie auch Raum bieten, die eigene Sexualität bewusster zu verstehen und als Ressource zu erleben.
Sexualität wird im Sexocorporel nicht als Instinkt verstanden, sondern als etwas, das wir im Laufe unseres Lebens lernen — über unseren Körper, unsere Erfahrungen und unsere Beziehungen. Das Modell wurde von Jean-Yves Desjardins an der Universität Montreal entwickelt und verbindet körperliche, emotionale und gedankliche Aspekte sexuellen Erlebens. Was sich einmal eingeprägt hat, ist nicht fix. Es kann verändert und weiterentwickelt werden.
In der Therapie schauen wir gemeinsam, wie das sexuelle Erleben konkret funktioniert, zum Beispiel in Bezug auf Erregung, Wahrnehmung, Spannung oder Gedanken. Daraus entstehen individuelle Ansatzpunkte für Veränderung. Die Arbeit verbindet Körperwahrnehmung mit Gefühlen und Gedanken. Die Sitzungen finden angezogen statt und kombinieren Gespräch mit einfachen, angeleiteten Körperübungen, die im eigenen Tempo zuhause ausprobiert werden können. Ziel ist ein freieres, selbstbestimmtes sexuelles Erleben — ohne Druck und ohne Leistungsanspruch.
Kontaktaufnahme per Formular oder E-Mail. Ich melde mich innerhalb von 2–3 Werktagen.
Ziel ist, gemeinsam zu verstehen, was dich beschäftigt — und daraus einen ersten Rahmen für die Therapie zu entwickeln. Das Erstgespräch ist auch eine Gelegenheit, mich kennenzulernen und zu schauen, ob du dir vorstellen kannst, den therapeutischen Prozess gemeinsam mit mir anzugehen.
Wir vereinbaren Ziele und einen Rhythmus. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt vom Anliegen ab. Im Verlauf arbeiten wir immer in Bezug auf das vereinbarte Ziel — das sich natürlich auch verändern darf.
Wenn die vereinbarten Ziele erreicht sind oder die Entscheidung fällt, zu pausieren, gestalten wir den Abschluss gemeinsam. Mit Rückblick, Ausblick und genug Raum für einen stimmigen Übergang.
Emotionsfokussierte Therapie (EFT)
Enge Beziehungen machen verletzlich — und gerade deshalb können Missverständnisse und Enttäuschungen besonders schmerzhaft sein. Wenn sich diese wiederholen, entsteht oft schleichend Distanz, auch dann, wenn sich beide eigentlich nach Nähe sehnen. Die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) setzt bei der Bindung an. Sie hilft, das zu verstehen, was unter Konflikten liegt, und eröffnet neue Wege für mehr Sicherheit, Nähe und Verbundenheit.
Beziehungstherapie muss keine letzte Rettung sein. Viele Paare kommen, weil sie merken, dass sie sich im Kreis drehen: dieselben Gespräche, dieselben Enttäuschungen, dieselbe Distanz danach. In der EFT, entwickelt von Sue Johnson, wird dieser Kreislauf sichtbar und veränderbar. So kann Schritt für Schritt ein neuer, sicherer Umgang miteinander entstehen. Das Ziel ist nicht nur, Konflikte zu lösen, sondern wieder in echten Kontakt miteinander zu kommen.
Als neutrale Dritte begleite ich euch dabei, zu verstehen, was hinter schwierigen Momenten liegt — und neue Erfahrungen miteinander möglich zu machen. Muster können behutsam erkundet werden, und die emotionalen Bedürfnisse dahinter werden sichtbar.
Kontaktaufnahme per Formular oder E-Mail. Ich melde mich innerhalb von 2–3 Werktagen.
Ziel ist, gemeinsam zu verstehen, was euch beschäftigt — und daraus einen ersten Rahmen für die Therapie zu entwickeln. Ich bekomme dabei ein erstes Bild der Dynamik zwischen euch. Das Erstgespräch ist auch eine Gelegenheit, mich kennenzulernen und zu schauen, ob ihr euch vorstellen könnt, den therapeutischen Prozess gemeinsam mit mir anzugehen.
Danach führe ich mit jeder Person eine Einzelsitzung. So hat jede*r Raum, die eigene Perspektive und Geschichte in Ruhe einzubringen. Erkenntnisse aus den Einzelgesprächen können in Absprache auch in die folgenden Paarsitzungen einfliessen.
Wir vereinbaren einen Rhythmus und schauen gemeinsam, in welche Richtung es gehen soll. Was dabei im Mittelpunkt steht, kann sich im Verlauf verschieben — das ist Teil des Prozesses.
Wenn die vereinbarten Ziele erreicht sind oder die Entscheidung fällt, zu pausieren, gestalten wir den Abschluss gemeinsam. Mit Rückblick, Ausblick und genug Raum für einen stimmigen Übergang.
Der Ablauf ist nicht fest vorgegeben — das Gezeigte ist ein möglicher Rahmen für eine Paartherapie. Der Prozess passt sich der individuellen Situation an — gemeinsam schauen wir, was sinnvoll ist.
Das Erstgespräch dauert 90 Minuten und dient dazu, sich gegenseitig kennenzulernen und zu schauen, ob die Zusammenarbeit passt.