Werdegang, Ausbildung und die Haltung, die ich in die Arbeit mitbringe.
Ich komme ursprünglich aus der Informatik. Nach meinem Studium an der ETH Zürich und mehreren Jahren in der Softwareentwicklung habe ich mich bewusst neu orientiert. Auch persönliche Veränderungen, wie die Geburt meiner Kinder, haben diesen Prozess mitgeprägt.
Sexualität, Körper und Beziehung haben mich schon lange fasziniert. Ich habe mich immer gerne mit anderen darüber ausgetauscht und erlebt, wie vielschichtig und individuell diese Themen sind.
Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mich die Informatik langfristig nicht erfüllt. Ich wollte mit Menschen arbeiten und mich mit Themen beschäftigen, die näher am Erleben sind.
Analytisches Denken, Präzision und Struktur begleiten mich weiterhin, heute zusammen mit echter Neugier für die Menschen, die zu mir kommen, in einer Arbeit, die den Körper, das Erleben und zwischenmenschliche Prozesse einbezieht.
Mein Masterstudium am ISP Zürich und der Hochschule Merseburg ist weit fortgeschritten. Sechs von sieben Semestern sind abgeschlossen, alle Lehrveranstaltungen absolviert. Noch ausstehend ist die Masterarbeit.
Ich kenne den therapeutischen Prozess auch aus eigener Erfahrung. Ich habe selbst 12 Stunden Sexualtherapie und 10 Stunden Paartherapie in Anspruch genommen, sowie über 40 Stunden körperorientierte Selbsterfahrung absolviert, darunter Atemtherapie, Feldenkrais und Somatic Experiencing. Diese Erfahrungen prägen meine Haltung. Ich weiss, wie viel Mut es braucht, sich zu öffnen, und wie wirkungsvoll therapeutische Begleitung sein kann, wenn sie stimmt.
Ich befinde mich in laufender Supervision und Intervision, um die Qualität meiner Arbeit kontinuierlich zu reflektieren und zu sichern.
Sexualität gehört zum menschlichen Erleben, auch in Formen, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen. In meiner Praxis darf sein, was ist, solange es einvernehmlich ist und niemandem schadet. Ich begegne Menschen ohne Bewertung und mit echter Neugier für ihr Erleben.
Jede Person bringt ihre eigene Geschichte, ihren Körper und ihre Erfahrungen mit. Meine Aufgabe ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem das Platz hat. Veränderung ist möglich, aber nicht als Zielvorgabe, sondern dort, wo sie sich stimmig anfühlt.
Ich arbeite mit Menschen unterschiedlicher Geschlechter, Orientierungen und Beziehungsformen, ebenso mit Menschen aus der BDSM- und Kink-Community. Diese Themen sind Teil meiner fachlichen Vertiefung.
Mehr dazu auf der Seite Arbeitsweise.
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